Nr. 15 / 16. Juni 2017

Dr. Annette Tuffs leitet die Kommunikation des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin


Dr. Annette Tuffs

Bild: Privat

Die Grundlagen von Erkrankungen mit moderner Kommunikation verständlich machen

Dr. Annette Tuffs ist seit dem 1. Mai 2017 Pressesprecherin und Leiterin der Abteilung Kommunikation am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) in Berlin.

Die Medizinerin und Wissenschaftsjournalistin (58) verantwortete von 2002 bis 2015 die Kommunikation des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Zuletzt war sie in gleicher Funktion am Klinikum Nürnberg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität tätig.

Ihr Medizinstudium führte Annette Tuffs nach Gießen, Würzburg, Cambridge (UK) und Bonn, wo sie auch ihre Ausbildung als Journalistin im Axel-Springer-Verlag absolvierte. Weitere Stationen waren die Wissenschaftsredaktion der WELT und eine Tageszeitung für Ärzte im FAZ-Verlag. Im Zeitraum von 1993 bis 2001 zeichnete sie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des KfH Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation und der Deutschen Stiftung Organtransplantation verantwortlich.  Publizistisch betätigte sich Annette Tuffs lange Zeit für die Fachzeitschriften Lancet, British Medical Journal und das Deutsche Ärzteblatt. 

Vom Molekül zu Arzneimittel und Gentherapie: der lange Weg der Grundlagenforschung

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin wurde vor 25 Jahren gegründet und gehört zu den international führenden Einrichtungen der biomedizinischen Grundlagenforschung. Rund 1.700 Wissenschaftler/innen und Mitarbeiter/innen befassen sich organübergreifend mit molekularbiologischen Mechanismen von Krankheiten, u.a. des Herz-Kreislaufsystems. Ziel ist die Umsetzung in eine klinische Anwendung. Dabei arbeitet das MDC u.a. eng mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin und dem gemeinsamen Berlin Institute of Health (BIH) zusammen.

„Nur wer die molekularen Grundlagen von Erkrankungen versteht, kann effektive Behandlungen entwickeln“, sagt Professor Martin Lohse, wissenschaftlicher Vorstand des MDC. „Die Fortschritte in der Grundlagenforschung sind rasant und wir müssen nach neuen Wegen suchen, die Öffentlichkeit dabei mitzunehmen.“  Mit der neu aufgestellten Abteilung Kommunikation möchte das MDC die Inhalte und die Relevanz von Grundlagenforschung breiter kommunizieren, Fachleute und Bevölkerung noch stärker für seine Arbeit interessieren und einbinden. Dazu bedarf es einer Kommunikation, die sich an gewandelten Anforderungen orientiert.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde 1992 in Berlin gegründet. Es ist nach dem deutsch-amerikanischen Physiker Max Delbrück benannt, dem 1969 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen wurde. Aufgabe des MDC ist die Erforschung molekularer Mechanismen, um die Ursachen von Krankheiten zu verstehen und sie besser zu diagnostizieren, verhüten und wirksam bekämpfen zu können. Dabei kooperiert das MDC mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) sowie mit nationalen Partnern, z.B. dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DHZK), und zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen. Am MDC arbeiten mehr als 1.600 Beschäftigte und Gäste aus nahezu 60 Ländern; davon sind fast 1.300 in der Wissenschaft tätig. Es wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

 

Medienkontakt

Dr. Annette Tuffs

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Leiterin der Abteilung Kommunikation

030 9406-2140
annette.tuffs@mdc-berlin.de

 

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