MDC Mission

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) betreibt biomedizinische Grundlagenforschung mit dem Ziel, die molekularen Grundlagen von Krankheit und Gesundheit zu verstehen und diese Erkenntnisse auf möglichst direktem Weg in die klinische Anwendung zu bringen. Dabei geht es um Diagnostik und Therapie ebenso wie um die Prävention von Krankheiten.

25 Jahre MDC

MDC 25

Research Highlights

Ringförmige RNA ist für Gehirnfunktion wichtig

Wissenschaftliche Untersuchungen haben erstmals gezeigt, dass ringförmige RNA Hirnfunktionen beeinflussen kann. Wenn ein RNA-Molekül namens Cdr1as aus dem Erbgut von Mäusen gelöscht wird, versagt der Reizfilter in ihrem Gehirn – ähnlich wie bei Patienten, die psychiatrische Leiden haben.

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Wie Immunzellen Tumoren das Wasser abgraben

Ein kleines Botenmolekül kappt die Blutversorgung von Tumoren, zeigt eine neue Arbeit im Fachjournal Nature. Die T-Zellen des Immunsystems bekämpfen den Krebs so auch indirekt.

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Weitere Research Highlights



Nachrichten

Wie sich Mäusebabys den Schutz der Mutter sichern

Neugeborene Mäuse ziehen durch Lautäußerungen die Aufmerksamkeit ihrer Mutter auf sich. Dazu sind sie allerdings nur in der Lage, wenn sie gleichzeitig kräftig ausatmen und die Kehlkopfmuskeln anspannen können. Dies wird über bestimmte Nervenzellen in ihrem Hirnstamm koordiniert. Ohne diese Nervenzellen sind sie stumm. Über diese Ergebnisse berichtet ein Forschungsteam des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Ähnliche Verschaltungen im Gehirn könnten für das Schreien von menschlichen Neugeborenen verantwortlich oder bei Sprachstörungen verändert sein.

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Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an

Eine Berliner Studie an Patienten mit Dickdarmkrebs im frühen Stadium zeigt: Reparaturmechanismen der DNA und Aktivität des Gens MACC1 weisen auf Prognose und Ansprechen auf Chemotherapie hin.

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Bundesweit größte Gesundheitsstudie NAKO in Berlin: Bereits 3.000. Studienteilnehmerin im MRT

Die Hälfte ist geschafft. Ute Radeklau aus Berlin ist die 3000. Studienteilnehmerin, die am MDC im Rahmen der größten deutschen Gesundheitsstudie NAKO in der „Berlin Ultrahigh Field Facility“ untersucht wurde. In gut einer Stunde wurden bei ihr tausende Bilder im MRT gemacht. NAKO läuft seit 2014 – für 27 weitere Jahre.

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